Die richtige Linse für die richtigen Bedingungen
Einer der wichtigsten Gründe, eine Skibrille zu tragen – neben dem Schutz der Augen vor Wind, Kälte und Schnee – ist eine bessere Sicht auf der Piste. Um die bestmögliche Sicht zu erzielen, ist es entscheidend, die richtige Linse entsprechend den Wetter- und Lichtverhältnissen zu wählen.
Skibrillen werden in der Regel in fünf Kategorien (0–4) eingeteilt, je nachdem, wie viel Licht die Linse durchlässt. Kategorie 0 bietet die höchste Lichtdurchlässigkeit und eignet sich am besten für das Skifahren am Abend oder bei sehr schlechten Sichtverhältnissen, etwa bei starkem Schneefall oder Nebel. Am anderen Ende der Skala befindet sich Kategorie 4, die am wenigsten Licht durchlässt und für sehr sonnige Tage mit klarem, blauem Himmel ausgelegt ist. Die dazwischenliegenden Kategorien sind ideal für wechselnde oder teilweise bewölkte Bedingungen.
Wer noch genauer hinschauen möchte, kann den VLT-Wert (Visible Light Transmission) der Linse berücksichtigen. Der VLT-Wert wird in Prozent angegeben und zeigt exakt, wie viel sichtbares Licht durch die Linse zum Auge gelangt. Die Skala reicht von 0 bis 100 %, wobei ein höherer Prozentwert bedeutet, dass mehr Licht durch die Linse fällt. Durch den Vergleich von VLT-Werten lässt sich noch präziser bestimmen, welche Linse für die jeweiligen Bedingungen am besten geeignet ist.

